Wildtaubenhaltung in der Wetterau
  Oliventaube
 
Oliventaube 
(Dendroteron arquatrix)
(früher: Columba arquatrix)

 




Verbreitungsgebiet:  Ostafrika vom Süden Äthiopiens bis zum Kap in Südafrika. Außerdem im Westen Angolas und im Südwesten der arabischen Halbinsel und im Norden des Jemens.

Erstzuchten:
-Welterstzucht: 1912 London (Zoo)

Auch bekannt unter dem Namen:
Gefleckte Waldtaube,Gelbaugentaube oder Purpurtaube

Größe: etwas grösser als die Ringeltaube, dabei aber schlanker

Fütterung: 70% Ziertaubenfutter von Spinne, 20% Türkentaubenfutter von Verselé und 10% Wachtel und Ziertaubenfutter von Blattner. Grünzeug und Grit

Überwinterung: meine Tiere zeigten sich noch nie kälteempfindlich! Allerdings sollte ein frostfreies Schutzhaus zur verfügung stehen, das die Tiere in einer kalten Nacht auch gerne aufsuchen.

Geschlechtunterschiede: Kaum zu unterscheiden, zu empfehlen ist eine
Geschlechtsbestimmung.

Brutzeit: Die Brutzeit beträgt 18 Tage. Das Gelege besteht aus 1 Ei.

Vergesellschaftung: Die Oliventaube zeigt sich in keinster Weise aggresiv gegenüber anderer Tauben. Sie kann sehr gut Vergesellschaftet werden.

Eigene Erfahrung: Als ich die Oliventaube in meine Voliere setzte bekamen die anderen Tauben, ob in der gleichen oder in einer Nachbarvoliere, sofort Panik. Ihre schiere Größe machte die anderen Tiere sehr nervös. Aber nach einer Woche hatte sich die Aufregung gelegt und alle anderen Tauben wussten das ihnen diese riesen nichts böses wollten. Zuerst hielt ich ein Paar in einer 5x2m Voliere mit einem 2x2m Schutzhaus. Als ich in einigen Züchtergesprächen erfuhr, das man die Oliventaube bei ausreichend Platz auch in Gruppen halten kann, entschloss ich mich, mir noch ein Paar zuzulegen. Gerne hätte ich mir auch ein Drittes Paar gehalten doch dafür war meine neugebaute 9x2m Voliere dann doch zu klein bzw. zu schmal. Als sich die Tiere ein- und aneinander gewöhnt hatten, Verpaarten sie sich zu meinem erstaunen über kreutz und begannen mit dem Brutgschäft. Die Täuber fingen fast gleichzeitig an zu treiben, nun war was los in der Voliere. Zeitweise waren alle vier Tiere in Aktion und trieben sich gegenseitig in der Voliere herum. Allerdings sah es eher wie ein Spiel aus, denn sie hackten sich nicht sondern trieben sich ausdauernd. Nach ein paar Tagen hatte jedes Paar seinen Bereich. Das eine Paar hatte ein Nest im vorderen Bereich der Voliere, direkt unterm Dach. Das andere Paar brütete in einem Häuschen am anderen Ende der Voliere. Mann sollte doch meinen das jetzt die Teritorien wehemend verteidigt würden, das hiesse für mich ich müsste in den vorderen und auch den hinteren Teil der Voliere einen Futterplatz einrichten. Doch dem war nicht so. Natürlich, der Bereich ums Nest wurde Verteidigt aber nur ca. einen Meter im Radius. Was mich noch mehr erstaunte war, das die beiden nichtbrütenden immer zusammenhokten und auch zusammen frasen.Das Zuchtjahr klappte gut und meine zwei Paare erbrüteten 5 Jungtiere. Ausserdem teilten sie ihre Voliere mit einem Paar Rote Erdtauben, einem Paar Nacktaugentauben und einem Paar Blautäubchen. Sie ist ein rundum empfehlenswerter Pflegling, nicht agressiv gegenüber anderer Tauben und auch nicht besonders scheu gegen Menschen.



  
 
 
   
 
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